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Ein Blick in das Büro von ingenhoven Architects

Jeden Monat späht New Monday in ein Architekturbüro. Denn gut gestaltete Arbeitsräume können dabei helfen, dass sich Arbeitnehmer mit dem Unternehmen identifizieren – und dort bleiben. Welche Räume schaffen sich Architekten, um darin zu arbeiten?
Veröffentlicht am 11.11.2019

Mitten im Düsseldorfer Medienhafen befindet sich der Hauptsitz der ingenhoven architects. Hier arbeiten rund 120 Mitarbeiter verschiedenster Nationalitäten. Weitere Standorte befinden sich in St. Moritz, Sydney und Singapur. Spezialisiert hat sich das Büro auf die Planung und Realisierung von nachhaltigen Großprojekten, insbesondere Hochhäusern.

Wo früher Europas größte Getreidemühle Mehl herstellte, befindet sich heute ein sechsgeschossiges Gebäude. ingenhoven architects selbst haben die denkmalgeschützte Anlage in moderne Büro- und Gewerbeflächen verwandelt. 

An einem langen Schreibtisch sitzen die Mitarbeiter von ingenhoven architects. Bild: ingenhoven architects / HD Schellnack

Im fünften Geschoss befindet das helle Großraumbüro. Ein umlaufendes Fensterband ermöglicht einen einzigartigen Blick auf die Düsseldorfer Altstadt, das lokale Industriegebiet und den Rhein. Dass sich die Architekten für ein Großraumbüro entschieden haben, liegt vor allem am baulichen Erbe des Gebäudes. Das zeichnet sich durch weitläufige, ehemalige Lagerflächen und hohe Raumhöhen aus. Lediglich das Trägerraster weist subtil auf den Übergang von alt zu neu hin.

Zwei lange Tische, an denen alle Mitarbeiter Platz finden, definieren den Innenraum. Das hat auch einen symbolischen Charakter: Hier wird kommuniziert, auch über das eigene Projekt hinaus. Feste Arbeitsplätze werden ergänzt durch mehrere Besprechungsräume für Meetings und Workshops, eine Bibliothek sowie einen Modellbaubereich und ein Archiv. Ein großzügiger Kaffeebereich ermöglicht ein informelleres Zusammenkommen. Die Architekturmodelle haben einen besonderen Stellenwert: Viele sind optisch im Büro integriert und sollen die Kreativität ankurbeln.

Dieser Artikel stammt aus der Dezemberausgabe 2019 des Baumeisters. Das Architekturmagazin wird – ebenso wie New Monday – vom Callwey Verlag herausgegeben.

 

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