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Ein Blick in das Café von Arnold / Werner

An dieser Stelle spähen wir jeden Monat in ein Architekturbüro, das sich auf New Monday vorstellt. Denn gut gestaltete Arbeitsräume können dabei helfen, dass sich Arbeitnehmer mit dem Unternehmen identifizieren – und dortbleiben. Welche Räume schaffen sich Architekten, um darin zu arbeiten?
Veröffentlicht am 10.10.2019

Wenn man weiß, dass das Architektenduo Sascha Arnold und Steffen Werner in der Münchner Gastronomieszene anerkannte Persönlichkeiten sind, verwundert es einen nicht, dass das Entree zu ihrem Büro ein kleines Café ist. So kommt es auch, dass einem bei einem Besuch als erstes ein Cappuccino mit liebevoll gestaltetem Milchschaum auf dem Marmortresen gereicht wird. Café sowie Büro liegen in einer Münchner Wohngegend in Schwabing, in einer Ladenfläche im Erdgeschoss.  Von acht bis zehn Uhr vormittags können hier Gäste Café trinken, danach fungiert der Ort nur noch als Caféküche für die Mitarbeiter des Büros.

 

Von 8 Uhr bis 19 Uhr können Gäste einen Frühstückscafé zu sich nehmen. Foto: www.burkojaeger.com

In den zwei morgendlichen Stunden jedoch, ist das knallrote Café Verbindungsglied zwischen den Architekten und der Nachbarschaft. Mittig in dem kleinen Raum steht der marmorne Tresen, die Schränke dahinter sind aus rotem und schwarzem Linoleum. Angelehnt an die formalistische Gestaltung italienischer Cafébars, zieren geometrische Formen die Schränke und ziehen schon von außen den Blick der Passanten auf sich, die vor dem Arbeitstag von dem Café Duft angelockt werden.

Dieser Artikel stammt aus der Novemberausgabe 2019 des Baumeisters. Das Architekturmagazin wird – ebenso wie New Monday – vom Callwey Verlag herausgegeben.

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